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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die Demokratische Republik Kongo steht kurz vor einer Entscheidung über den Verkauf des angeschlagenen Bergbauunternehmens Chemaf, das zum ersten Testfall für die neue Mineralienpartnerschaft zwischen den USA und der DR Kongo geworden ist. An dem Verkaufsprozess sind mehrere Bieter beteiligt, wobei das von den USA unterstützte Konsortium Virtus Resources von Washington bevorzugt wird, um Chinas Dominanz in den Lieferketten für kritische Mineralien zu brechen. Der Deal ist sowohl eine kommerzielle Transaktion als auch ein strategischer geopolitischer Schachzug im Wettbewerb um Kobalt- und Kupferressourcen.
Schweizer Winzer setzen sich für strengere Beschränkungen für europäische Weinimporte ein, um einheimische Produzenten zu schützen, die mit sinkendem Konsum, ausländischer Konkurrenz und Qualitätsproblemen zu kämpfen haben. Sie streben die Wiedereinführung eines Quotensystems an, das Importrechte an den Absatz von einheimischem Wein knüpft, ähnlich wie vor 2001. Während Befürworter argumentieren, dass dies die Schweizer Weinberge erhalten und einen fairen Wettbewerb gewährleisten würde, warnen Gegner, dass dies den Weinhändlern schaden und tiefgreifendere Probleme wie den rückläufigen Alkoholkonsum und Qualitätsprobleme nicht lösen würde. Trotz der Unterstützung durch Landwirtschaftsverbände stößt der Vorschlag auf potenziellen politischen Widerstand.
Der Artikel analysiert, wie sich die Welt als Reaktion auf die isolationistische Politik, die hohen Zölle und die unberechenbare Führung von Präsident Trump um die Vereinigten Staaten herum neu ordnet. Europa und andere Nationen bilden neue Handels- und Sicherheitsbündnisse, diversifizieren ihre Partnerschaften mit Schwellenländern und reduzieren ihre Abhängigkeit von den USA. Der Artikel beschreibt einen grundlegenden Wandel in den globalen Beziehungen, da die Länder nach Alternativen zur amerikanischen Führungsrolle in den Bereichen Handel, Sicherheit und internationale Zusammenarbeit suchen.
Der Artikel untersucht die Bauverzögerungen in der Schweiz und zeigt auf, wie Bürokratie und übermäßige Einsprüche Bauprojekte in allen Kantonen erheblich verlangsamen. Genf hat mit 369 Tagen die längste durchschnittliche Wartezeit für Baugenehmigungen, während Uri mit nur 77 Tagen an der Spitze liegt. Seit 2013 hat sich die Bearbeitungszeit für Genehmigungen landesweit von 84 auf 140 Tage erhöht, was in erster Linie auf weit verbreitete Einsprüche und komplexe Vorschriften zurückzuführen ist. Die Verzögerungen verschärfen die Wohnungsknappheit in der Schweiz und führen zu politischen Initiativen, die darauf abzielen, Einspruchsrechte einzuschränken und Verfahren zu straffen.
Die Aargauer Gemeinde Meisterschwanden, die zuvor zu den steuerlich günstigsten Gemeinden des Kantons gehörte, muss nach dem Weggang des Swatch-Pioniers Nicolas G. Hayek die Steuern erhöhen. Die Gemeinde hatte von Hayeks Präsenz und den finanziellen Beiträgen von Swatch profitiert, sieht sich nun jedoch mit Einnahmeausfällen konfrontiert, die Steuererhöhungen erforderlich machen.
Die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche haben ihre Lobbyausgaben in den USA im Jahr 2025 deutlich erhöht: Roche gab 11,5 Millionen Dollar aus, Novartis 7,9 Millionen Dollar. Dies geschah vor dem Hintergrund des Drucks der Trump-Regierung, die mit Zöllen von bis zu 200 % drohte, sollten die Arzneimittelpreise nicht sinken. Beide Unternehmen unterzeichneten individuelle Vereinbarungen mit der US-Regierung, um bestimmte Preise zu senken und im Gegenzug Schutz vor Strafen zu erhalten. Die Pharmaindustrie gab 2025 insgesamt die Rekordsumme von 452 Millionen Dollar für Lobbyarbeit aus, wobei über 1800 Lobbyisten in Washington tätig waren.
Die erste Februarwoche 2026 hält für Anleger einen vollen Terminkalender bereit: Neben der Zinsentscheidung der EZB stehen wichtige Unternehmensergebnisse von Novartis, UBS und US-Unternehmen wie PepsiCo und Disney an. Geopolitische Spannungen aufgrund der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie des Waffenstillstands zwischen der Ukraine und Russland sorgen für Unsicherheit an den Märkten, während die Ölpreise angesichts der Spannungen um 10 % gestiegen sind. Die US-Arbeitsmarktdaten und die Führungswechsel bei der Federal Reserve unter der Trump-Regierung tragen zur komplexen Investitionslandschaft bei, wobei die gemischte Entwicklung der globalen Märkte im Januar den Ton für die kommende Woche angibt.
Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, schlägt vor, die 200 Millionen Franken teure Immobilie des Hauptsitzes der Organisation in Cologny (Schweiz) an die Schweizer Regierung zu spenden, um sicherzustellen, dass das Forum im Land bleibt. Dies geschieht nach Schwabs Ausschluss aus dem Stiftungsrat des WEF und anhaltenden Führungskonflikten. Die Schweizer Regierung prüft den Vorschlag, während die Zustimmung des Stiftungsrats des WEF erforderlich ist. Es gibt Befürchtungen, dass das Forum nach New York verlegt werden könnte, wenn bestimmte Führungswechsel stattfinden.
Trinidad und Tobago verhandelt mit Indian Oil Corp über die Wiederinbetriebnahme seiner Raffinerie in Guaracara, die seit 2018 stillgelegt ist und eine Kapazität von 165.000 Barrel pro Tag hat. Die Regierung strebt bis Ende 2026 eine neue Geschäftsstruktur für den Teilbetrieb an, um die Kraftstoffimporte zu reduzieren und den rückläufigen Energiesektor des Landes wiederzubeleben. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Umstellung der Energiestrategie, die direkte Verhandlungen mit großen Ölgesellschaften und die grenzüberschreitende Erschließung von Gasfeldern mit Venezuela umfasst.
Jensen Huang, CEO von Nvidia, dementiert Berichte über eine Entfremdung mit OpenAI und bestätigt gleichzeitig eine bedeutende Investition, die jedoch geringer ausfällt als die ursprünglich geplanten 100 Milliarden Dollar. Huang betonte die starke Partnerschaft und erklärte, dass Nvidia sich an der aktuellen Finanzierungsrunde von OpenAI beteiligen werde, was die bislang größte Investition des Chipherstellers darstellen könnte. OpenAI strebt bis zu 100 Milliarden Dollar zur Finanzierung des Kaufs von KI-Chips an, wobei Amazon ebenfalls über eine mögliche Investition in Höhe von 50 Milliarden Dollar verhandelt.

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